Wie berechnet man die optimale Größe eines PV-Speichers?
Die optimale Größe eines PV-Speichers ergibt sich aus dem tatsächlichen Stromverbrauchsprofil, der PV-Erzeugung und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – nicht aus einer pauschalen Faustformel. Für Einfamilienhäuser liegt die wirtschaftlich optimale Speicherkapazität häufig zwischen 5 und 15 kWh, abhängig vom individuellen Lastprofil.
Entscheidend sind der zeitliche Verlauf von Erzeugung und Verbrauch im 15-Minuten-Takt, die Eigenverbrauchsquote, der Autarkiegrad, die nutzbare Speicherkapazität, die Entladetiefe (DoD), Wirkungsgrade sowie Strompreis, Einspeisevergütung und Investitionskosten. Eine belastbare Berechnung erfolgt deshalb über eine Jahres-Simulation mit Wetterdaten und Millionen möglicher Speicherkonfigurationen, um die wirtschaftlich optimale Lösung zu bestimmen. Die exakt passende Speichergröße lässt sich durch eine herstellerunabhängige Lastprofil-Simulation wie auf perfectPV.io präzise ermitteln.
