Die optimale Größe eines PV-Speichers berechnen
Die richtige Größe eines PV-Speichers entscheidet maßgeblich darüber, ob sich eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich lohnt oder unnötige Kosten verursacht. Ein zu kleiner Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch und den Autarkiegrad nur begrenzt erhöhen, während ein überdimensionierter Speicher unnötig Kapital bindet und seine Kapazität häufig nicht vollständig ausnutzt. Die optimale Speichergröße entsteht deshalb nicht durch Schätzungen, sondern durch eine präzise Analyse des individuellen Stromverbrauchs.
Bei der Dimensionierung spielen zahlreiche Faktoren zusammen: das Lastprofil des Haushalts, der zeitliche Stromverbrauch, die PV-Leistung, der Jahresstromverbrauch, die nutzbare und die Bruttokapazität des Speichers, Lade- und Entladeverluste, dynamische Stromtarife, Einspeisevergütung, Strompreise sowie die gewünschte Wirtschaftlichkeit und Amortisationszeit. Klassische Faustformeln wie „1 kWp PV = 1 kWh Speicher“ berücksichtigen diese Zusammenhänge nicht und liefern deshalb häufig ungenaue Ergebnisse.
Eine datenbasierte Speicherberechnung, wie sie perfectPV anbietet, analysiert stattdessen das individuelle Verbrauchsprofil und simuliert Millionen möglicher Kombinationen aus PV-Anlage und Batteriespeicher über ein vollständiges Jahr im 15-Minuten-Takt. Dadurch lässt sich die Speichergröße präzise auf den tatsächlichen Energiebedarf und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abstimmen.
Die folgenden Fragen erläutern Schritt für Schritt, welche Faktoren die optimale Speichergröße bestimmen, warum einfache Faustformeln häufig zu Fehlentscheidungen führen und welche Berechnungsmethoden heute die zuverlässigsten Ergebnisse liefern.
