Ratgeber
Ratgeber PV-Speicher
Ein Batteriespeicher kann Solarstrom vom Tag in die verbrauchsstarken Abend- und Nachtstunden verschieben. Ob sich das lohnt, entscheidet jedoch nicht eine einzelne Faustformel, sondern das Zusammenspiel aus Erzeugung, Verbrauch, Technik und wirtschaftlichem Ziel.
PV-Speicher fundiert planen
Die passende Speicherkapazität ist für jeden Haushalt unterschiedlich. Zwei Gebäude mit derselben PV-Leistung und demselben Jahresverbrauch können eine andere sinnvolle Speichergröße haben, wenn der Strom zu unterschiedlichen Zeiten benötigt wird. Wärmepumpe, Elektroauto, Homeoffice und steuerbare Verbraucher verändern das Ergebnis zusätzlich.
Optimale Größe eines PV-Speichers
Berechnung, Einflussfaktoren und Kriterien jenseits der reinen PV-Leistung.
Zum Themenbereich → 02Zu großer oder zu kleiner Batteriespeicher
Folgen einer Über- oder Unterdimensionierung für Kosten, Nutzung und Autarkie.
Zum Themenbereich → 03PV-Anlage und Speicher gemeinsam planen
Beide Größen als Gesamtsystem auf Wirtschaftlichkeit und Eigenversorgung abstimmen.
Zum Themenbereich → 04Simulationen und Online-Rechner
Was einfache Rechner leisten und wann zeitlich aufgelöste Simulationen nötig sind.
Zum Themenbereich → 05Speicher nach Haushaltsgröße
Warum die Personenzahl nur ein erster Anhaltspunkt für die Dimensionierung ist.
Zum Themenbereich → 06Besondere Verbrauchssituationen
Wärmepumpe, E-Auto und flexible Verbraucher sinnvoll berücksichtigen.
Zum Themenbereich →Warum Lastprofile wichtiger als Faustformeln sind
Der Jahresverbrauch sagt, wie viel Energie insgesamt benötigt wird. Ein Lastprofil zeigt zusätzlich, wann dieser Bedarf entsteht. Genau diese zeitliche Zuordnung entscheidet, wie viel PV-Überschuss tatsächlich gespeichert und später wieder verbraucht werden kann. Eine Jahressimulation in kurzen Zeitintervallen berücksichtigt außerdem saisonale Unterschiede, Umwandlungsverluste, Ladeleistung und nutzbare Kapazität.