Wirtschaftlichkeit

PV-Anlage und Batteriespeicher für einen besseren ROI optimieren

Ein guter Return on Investment entsteht nicht durch maximale Größe, sondern durch eine Kombination, deren zusätzlicher Ertrag und vermiedener Netzbezug die zusätzlichen Kosten rechtfertigen.

ROI als Verhältnis von Nutzen und Investition

Für die Bewertung werden die Investitionskosten den jährlichen finanziellen Vorteilen gegenübergestellt. Dazu gehören vermiedene Strombezugskosten und Einspeiseerlöse; abzuziehen sind unter anderem Speicherverluste, laufende Kosten und je nach Betrachtungszeitraum Ersatzinvestitionen. Eine reine Betrachtung des Autarkiegrads reicht dafür nicht aus.

PV-Fläche und Speicher haben unterschiedliche Wirkungen

Zusätzliche PV-Module erzeugen über viele Jahre weitere Energie, die direkt genutzt oder eingespeist werden kann. Zusätzliche Speicherkapazität erhöht den Nutzen dagegen nur, wenn regelmäßig Überschuss zum Laden und später Bedarf zum Entladen vorhanden sind. Deshalb kann für den ROI mehr PV und ein moderater Speicher besser sein als eine kleinere Anlage mit sehr großer Batterie.

So wird optimiert

  1. Referenz ohne neue Investition bestimmen

    Stromkosten und vorhandene Technik bilden die Vergleichsbasis.

  2. Viele Systemvarianten simulieren

    PV-Leistung und Speicherkapazität werden in realistischen Stufen kombiniert.

  3. Cashflows vergleichbar machen

    Investition, Strompreis, Vergütung, Betrieb und Betrachtungszeitraum werden einheitlich angesetzt.

  4. Grenznutzen prüfen

    Eine größere Variante wird nur gewählt, wenn ihr zusätzlicher Nutzen zum Mehrpreis passt.