Speicherplanung für besondere Verbrauchssituationen

 

Die optimale Größe eines Batteriespeichers hängt nicht nur vom allgemeinen Haushaltsstromverbrauch ab, sondern wird maßgeblich durch zusätzliche elektrische Verbraucher beeinflusst. Wärmepumpen, Elektroautos, Klimaanlagen oder Pools verändern das Lastprofil eines Haushalts erheblich und stellen neue Anforderungen an die Dimensionierung von PV-Anlage und Batteriespeicher. Standardempfehlungen oder einfache Faustformeln stoßen in solchen Situationen schnell an ihre Grenzen.

 

Für eine präzise Speicherplanung müssen unter anderem der zeitliche Stromverbrauch, saisonale Lastschwerpunkte, Lade- und Entladezeiten, die Leistung der Wärmepumpe, das Ladeverhalten eines Elektroautos sowie das Zusammenspiel mit einem Energiemanagementsystem berücksichtigt werden. Auch neue Technologien wie bidirektionales Laden können die Auslegung eines Heimspeichers verändern. Entscheidend ist nicht allein die Höhe des zusätzlichen Energiebedarfs, sondern vor allem, wann dieser entsteht und wie gut er mit der Stromerzeugung der Photovoltaikanlage zusammenpasst. Erst dadurch lassen sich Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad und Wirtschaftlichkeit zuverlässig optimieren.

 

Eine datenbasierte Simulation, wie sie perfectPV einsetzt, analysiert das individuelle Lastprofil über ein vollständiges Jahr im 15-Minuten-Takt und berücksichtigt dabei Wetterdaten, Strompreise sowie sämtliche relevanten Verbraucher. So kann die optimale Speichergröße auch bei komplexen Verbrauchssituationen objektiv und wirtschaftlich bestimmt werden.

 

Die folgenden Fragen zeigen, wie Wärmepumpe, Elektroauto und weitere Großverbraucher die Speicherplanung beeinflussen und welche Dimensionierung unter den jeweiligen Rahmenbedingungen die besten Ergebnisse liefert.