Verbrauchssituationen
Speicherplanung für besondere Verbrauchssituationen
Wärmepumpe, Elektroauto und Homeoffice verändern nicht nur den Jahresverbrauch, sondern vor allem dessen zeitliche Verteilung – und damit die sinnvolle Speichergröße.
Verbraucher zeitlich abbilden
Eine Wärmepumpe benötigt häufig besonders im Winter Energie, wenn die PV-Erzeugung gering ist. Ein Elektroauto kann je nach Standzeit mittags direkt mit Solarstrom oder erst nachts geladen werden. Homeoffice erhöht dagegen den Direktverbrauch am Tag. Eine pauschale Addition zum Jahresverbrauch bildet diese Unterschiede nicht ab.
Flexible Lasten zuerst prüfen
Steuerbare Verbraucher können PV-Überschüsse direkt nutzen. Das vermeidet Speicherverluste und lässt die Batterie für nicht verschiebbare Abend- und Nachtlasten frei. Energiemanagement, Ladezeitfenster und Warmwasserspeicherung sollten daher gemeinsam mit der Batteriekapazität bewertet werden.
Heute und Zukunft getrennt simulieren
Geplante Veränderungen sollten als konkrete Szenarien gerechnet werden: heutiger Haushalt, zusätzliches E-Auto, Wärmepumpe oder Kombination. So wird sichtbar, ob eine modulare Erweiterbarkeit sinnvoller ist als sofort ungenutzte Reservekapazität zu kaufen.