Batteriespeicher nach Haushaltsgröße
Viele Hausbesitzer orientieren sich bei der Wahl eines Batteriespeichers zunächst an der Anzahl der Personen im Haushalt oder an der Art des Gebäudes. Tatsächlich liefern Angaben wie Einfamilienhaus, Zwei-Personen- oder Vier-Personen-Haushalt eine erste Orientierung. Für eine optimale Speicherdimensionierung reichen diese Informationen jedoch allein nicht aus, da der tatsächliche Stromverbrauch und das individuelle Nutzungsverhalten von Haushalt zu Haushalt erheblich variieren können.
Neben der Haushaltsgröße beeinflussen unter anderem das Lastprofil, der Jahresstromverbrauch, die installierte PV-Leistung, die Eigenverbrauchsquote, der gewünschte Autarkiegrad sowie zusätzliche Verbraucher wie Wärmepumpe oder Elektroauto die erforderliche Speicherkapazität. Entscheidend ist vor allem, wann Strom verbraucht wird und wie gut sich dieser Bedarf mit der Solarstromproduktion decken lässt. Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren ermöglicht eine wirtschaftlich sinnvolle Speichergröße mit kurzer Amortisationszeit und hoher Stromkostenersparnis.
Eine datenbasierte Simulation, wie sie perfectPV nutzt, analysiert das individuelle Stromverbrauchsprofil über ein vollständiges Jahr und berechnet die optimale Kombination aus Photovoltaikanlage und Batteriespeicher. So entsteht eine herstellerunabhängige Empfehlung, die deutlich genauer ist als pauschale Richtwerte nach Haushaltsgröße.
Die folgenden Fragen zeigen, welche Speichergrößen für verschiedene Haushaltstypen als Orientierung dienen können und welche zusätzlichen Faktoren für eine wirklich optimale Dimensionierung berücksichtigt werden sollten.
