Nachrüstung eines Batteriespeichers
Viele Betreiber einer bestehenden Photovoltaikanlage entscheiden sich erst Jahre nach der Inbetriebnahme für einen Batteriespeicher. Steigende Strompreise, sinkende Einspeisevergütungen oder das Auslaufen der EEG-Förderung machen die Speichernachrüstung für zahlreiche Haushalte wirtschaftlich interessant. Damit sich die Investition langfristig lohnt, sollte der Speicher jedoch exakt auf die vorhandene PV-Anlage und das tatsächliche Stromverbrauchsverhalten abgestimmt werden.
Bei der Planung einer Nachrüstung spielen sowohl technische als auch wirtschaftliche Faktoren eine Rolle. Entscheidend sind unter anderem das individuelle Lastprofil, die Leistung der bestehenden PV-Anlage, der Jahresstromverbrauch, die Eigenverbrauchsquote, der Autarkiegrad, die nutzbare Speicherkapazität sowie die Kompatibilität des vorhandenen Wechselrichters. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob eine AC- oder DC-Kopplung die sinnvollere Lösung ist und welche Auswirkungen Investitionskosten, Strompreise und Einspeisevergütung auf die Amortisationszeit und die Gesamtrendite haben.
Eine datenbasierte Simulation, wie sie perfectPV nutzt, bewertet die bestehende Photovoltaikanlage anhand realer Verbrauchs- und Wetterdaten und berechnet die wirtschaftlich optimale Speichergröße. So lässt sich objektiv feststellen, ob und in welcher Ausführung sich eine Nachrüstung lohnt.
Die folgenden Fragen erläutern, wie sich ein Batteriespeicher in bestehende PV-Anlagen integrieren lässt, welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wann eine Nachrüstung den größten wirtschaftlichen Nutzen bietet.
