Wie berechnet man die optimale Speichergröße für eine bereits bestehende PV-Anlage?
Die optimale Speichergröße für eine bestehende PV-Anlage berechnet man aus dem realen PV-Ertrag, dem Stromverbrauchsprofil und den bisherigen Einspeise- und Netzbezugswerten. Entscheidend ist, wie viel überschüssiger Solarstrom regelmäßig verfügbar ist und zu welchen Zeiten Strom aus dem Netz bezogen wird.
Technisch werden PV-Erzeugung, Lastprofil, Direktverbrauch, Netzeinspeisung und Netzbezug über ein vollständiges Jahr ausgewertet. Daraus ergeben sich Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad, nutzbare Speicherkapazität, Entladetiefe, Wirkungsgradverluste und erwartete Vollnutzungszyklen. Ein Speicher ist optimal, wenn zusätzliche Kapazität noch wirtschaftlich nutzbaren Solarstrom verschiebt, statt nur ungenutzt Kapital zu binden. Eine herstellerunabhängige Lastprofil-Simulation wie auf perfectPV.io ermittelt daraus die passende Speichergröße für bestehende PV-Anlagen präzise.
