Wie berücksichtigt man den zusätzlichen Stromverbrauch eines Pools oder einer Klimaanlage bei der Speicherplanung?

 

Zusätzlicher Stromverbrauch durch Poolpumpe, Poolheizung oder Klimaanlage wird bei der Speicherplanung über das zeitliche Lastprofil berücksichtigt. Entscheidend ist nicht nur die zusätzliche Energiemenge, sondern wann diese Verbraucher laufen und ob sie mit der PV-Erzeugung zusammenfallen.

 

Poolpumpen und Klimaanlagen arbeiten häufig tagsüber oder saisonal im Sommer, also oft dann, wenn eine PV-Anlage viel Strom erzeugt. Dadurch kann ein Teil des Verbrauchs direkt gedeckt werden, ohne den Batteriespeicher stark zu belasten. Läuft die Pooltechnik dagegen abends oder nachts, steigt der Speicherbedarf. Relevant sind Laufzeiten, Leistung, saisonale Nutzung, Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad, nutzbare Speicherkapazität und Wirkungsgrad. Eine herstellerunabhängige Lastprofil-Simulation wie auf perfectPV.io berechnet daraus die wirtschaftlich passende Speichergröße.